Vergebung im Business: Warum dein Erfolg an ungeklärten Geschichten scheitert

Im Dezember 2019 sass ich in meinem Büro und starrte auf meinen Kalender. Drei Einträge in zwei Wochen. Mal hier eine Session für CHF 250, mal da eine Buchung für CHF 400. Ich hatte Kundinnen. Aber mein Umsatz lag bei CHF 4’000 im Monat, während ich 70 Stunden die Woche arbeitete. Die Strategie stimmte. Die Positionierung war klar. Ich hatte das Wissen, die Erfahrung.

Aber irgendetwas hielt mich zurück.

Dann, an einem Dienstagabend, kam es hoch. Ich sass auf meinem Sofa, und plötzlich war da diese Wut. Gerichtet auf eine Person, die mich vor Jahren verletzt hatte. Eine Person, von der ich immer behauptet hatte: Das habe ich verarbeitet. Das habe ich losgelassen.

Aber in dem Moment auf dem Sofa wurde mir klar: Das war gelogen.

Ich trug diese Wut seit Jahren mit mir herum. Unbewusst. Und sie hatte sich nicht nur gegen diese Person gerichtet. Sie richtete sich auch gegen mich selbst, mein Business, meinen Erfolg.

Es geschieht mir recht, wenn ich nicht erfolgreich bin. Das war der Gedanke. Irre. Aber er war da, tief in mir.

An diesem Abend habe ich hingeschaut, es aufgelöst und vergeben.

Drei Tage später kamen die Buchungen. Nicht irgendwelche Anfragen. Drei ehemalige Interessentinnen, die mir vor Wochen abgesagt hatten, standen plötzlich da. „Jetzt möchte ich buchen. Es passt doch.“

Innerhalb von vier Tagen. Drei Buchungen für mein damaliges Signature-Programm. CHF 13’500 Umsatz.

Und danach? Die Kunden kamen. Es lief.

Ich weiss, was du jetzt denkst.

„Aber ich habe doch schon vergeben…“

Das sagen die meisten. Der Verstand glaubt: Ja, habe ich losgelassen. Aber der Körper, die Energie sagt etwas anderes.

Was Strategie nicht lösen kann

Letzte Woche sass mir eine Frau gegenüber. Erfolgreiche Unternehmerin mit guter Positionierung und klarer Strategie. Sie weiss genau, was sie tut. Aber als sie anfing zu sprechen, hörte ich nicht ihre Worte. Ich spürte die Reibung.

„Es läuft nicht so richtig“, sagte sie. „Ich meine, es kommen Kunden. Aber es ist einfach so zäh. Ich gebe so viel rein, aber es kommt nicht wirklich was zurück.“

Und dann war das Wort einfach da: Vergebung.

Ich fragte: „Gibt es da jemanden in deinem Leben, der dich wirklich verletzt hat?“

Sie zögerte. „Ja, schon. Mein Vater. Aber das habe ich ja losgelassen.“

In dem Moment wusste ich es. Nein, stimmt nicht.

Ihr Verstand dachte, sie hätte losgelassen. Aber da war immer noch Wut, Groll, eine verschlossene Tür. Und solange diese Tür verschlossen war, kamen die Kunden nicht.

Ihre Strategie war nicht falsch. Aber sie hatte 2-3 Kundinnen im Monat statt 8. Launches liefen okay, aber nie wirklich gut. Ihr Umsatz blieb bei CHF 5’000, obwohl sie für CHF 20’000 arbeitete.

Das Problem? Sie sendete unbewusst aus: Ich habe es nicht verdient. Bleib weg.

Interessentinnen, die eigentlich buchen wollten, zögerten plötzlich. Sie spürten: Da stimmt etwas nicht. Sie sagten Sätze wie: „Ich muss nochmal drüber nachdenken.“ Oder: „Passt gerade nicht.“

Du kannst die beste Strategie haben, das perfekte Angebot, die klarste Positionierung.  Wenn diese Blockade sitzt, buchen sie trotzdem nicht.

Nur Vergebung löst diese Blockade.

Vergebung gegenüber anderen: Die Person, die dich immer noch zurückhält

In über 18’000 Channelings habe ich ein Muster gesehen. Bei etwa 70 Prozent meiner Kundinnen ist die Person, die sie am meisten verletzt hat, entweder Mutter oder Vater.

Bewusst wissen sie das nicht. Aber unbewusst tragen sie es mit sich herum – diese Wut, diesen Groll, diese Enttäuschung. Und genau das zieht sie im Business zurück.

Ich hatte eine Kundin, bei der war es ein Lehrer. Er hatte zu ihr gesagt: „Aus dir wird ja eh nichts.“ Sie war damals zehn. Jetzt ist sie 43, selbstständig, hat sich was aufgebaut. Aber irgendwas fehlte.

Als wir in der Session sassen, kam es hoch. Die Wut, die Scham, der Glaubenssatz: Ich kann nichts. Aus mir wird nichts. Sie sabotierte sich unbewusst selbst, weil sie immer noch glaubte, was er damals gesagt hatte.

Wir haben das aufgelöst.

Zwei Wochen später schrieb sie mir: „Vier neue Kundinnen in zwei Wochen. Vorher hatte ich in drei Monaten zwei.“

Wenn du so etwas mit dir trägst, läuft dein Nervensystem permanent im Überlebensmodus.

Du bist sichtbar. Du postest regelmässig. Deine Strategie ist solide, aber irgendwas stockt. Die Launches laufen okay, aber nie wirklich gut. Die Kundinnen buchen, aber zögerlich. Der Umsatz kommt, aber bleibt unter deinem Potenzial.

Die Person, die dich verletzt hat, lebt ihr Leben weiter. Du bestrafst dich selbst.

Vergebung gegenüber dir selbst: Der Groll, der dich blockiert

Bei mir war es nicht nur die andere Person. Es war auch ich selbst.

Als ich damals auf dem Sofa sass und diese Wut hochkam, merkte ich: Die Wut richtete sich nicht nur gegen diese Person. Sie richtete sich auch gegen mich.

In mir war ein Teil, der mir sagte: Du hast es nicht verdient – nicht den Erfolg, nicht die Kundinnen.

Und dann kam der Satz, der alles erklärt hat.

Es geschieht mir recht, wenn ich nicht erfolgreich bin.

Ich weiss, das klingt irre. Aber es war da, tief in mir, unbewusst. Und solange dieser Satz da war, konnte ich gar nicht erfolgreich sein. Das schwang die ganze Zeit mit und hielt die Kunden fern.

Nach der Vergebungsarbeit – gegenüber der anderen Person, aber auch gegenüber mir selbst – konnte ich plötzlich mit meiner eigenen Geschichte rausgehen.

Wie ich überhaupt zu dem gekommen bin, was ich heute mache. Was sich da in mir abgespielt hat. Meine Zweifel. Meine Kämpfe. Dinge, die ich vorher nie geteilt hätte. Und plötzlich erkannten sich meine Kundinnen darin wieder. Sie kamen.

Aber das Wichtigste war nicht das. Das Wichtigste war der innere Frieden. Diese Ruhe, die plötzlich da war. Und ich merkte erst in dem Moment, wie viel Energie es gekostet hatte. Kein Kampf mehr, kein ständiges Zweifeln.

Und mit dieser Ruhe kam etwas anderes: Ich konnte endlich verkaufen, ohne mich zu rechtfertigen. Vorher hatte ich bei jedem Angebot das Gefühl: Wer bin ich denn, dass ich das verlangen darf? 

Nach der Vergebungsarbeit war es weg. Ich nannte meinen Preis. Und die Leute buchten.

Vergebung gegenüber dem Business: Wenn dein Launch dich verraten hat

Das klingt jetzt vielleicht bekloppt. Aber dein Business ist eine eigene Entität. Ein eigenes Wesen. Und manchmal verrät es dich.

Stell dir vor: Du machst einen Launch. Gibst alles. Arbeitest wochenlang daran. Hast das Ziel, 15 Anmeldungen zu bekommen. Gehst mit allem raus. Und dann meldet sich niemand an.

Du hast so viel reingegeben. Und es kommt nichts zurück.

In dem Moment entsteht Groll. Auf dich selbst, klar. Aber auch auf dein Business. Unbewusst suchst du einen Schuldigen. Und dann ist das Business schuld.

Das Business wird wie dein Stiefkind. Du gehst auf Distanz, die Beziehung leidet. Es ist wie ein unausgesprochener Konflikt, den du energetisch mit dir herumträgst. Und die Leute spüren das – sie können es nicht benennen, aber sie buchen nicht.

Wenn ich mit Kundinnen an dieser Ebene arbeite, kommt oft erst mal richtig viel Wut hoch – harte Worte, Enttäuschung, Groll. Das muss raus. Diese Energie hemmt und zieht zurück, und solange sie drin ist, kann nichts fliessen.

Aber sobald alles raus ist und die Vergebung da ist, verändert sich der Fluss. Die Beziehung zum eigenen Business wird leicht. Kunden buchen, ohne dass du dich verbiegen musst. Das Business läuft, ohne dass du dich aufreibst.

Was Vergebung in dir und deinem Business verändert

Im Januar hatte ich vier Sessions mit Vergebungsthemen. Vier unterschiedliche Frauen, vier unterschiedliche Geschichten. Aber bei allen der gleiche Shift.

Vorher: 1-2 Kundinnen pro Monat. Launchen brachte kaum was. Jede Buchung fühlte sich wie Kampf an.

Nachher: Bei allen vier stieg der Kundenfluss innerhalb von zwei Wochen. Eine ging von 2 auf 7 Buchungen im Monat. Eine andere bekam plötzlich Anfragen für ihr Premium-Angebot, das vorher niemand wollte.

Aber das sind nur die Zahlen. Was wirklich zählt:

Eine Kundin schrieb mir letzte Woche: Anfangs war es aufwühlend, Verwirrung im Kopf, fehlendes klares Denken. Aber dann kam diese ruhige, gelassene Wärme im ganzen Körper. Und mit ihr die absolute Annahme der ganzen Geschichte. Sie erkannte: Ich habe damals mein Bestes gegeben. Ich muss mich nicht länger dafür verurteilen.

Und dann passierte, was zwei Jahre lang nicht passiert war.

Ihre Homepage, das Projekt, das seit zwei Jahren unfertig auf der Festplatte lag, war plötzlich innerhalb von zwei Wochen fertig und online. Sie postete darüber. Drei Tage später: Erste Buchungsanfrage. Die Person hatte den Post gesehen, war auf die Website gegangen und buchte.

Das passiert, wenn deine Blockade fällt. Und das Gegenteil passiert, wenn du Vergebung vor dir herschiebst.

Dann trägst du Groll, Hass, Wut mit dir herum. Und ziehst genau das wieder an.

  • Kundinnen, die buchen und dann monatelang Energie ziehen, ohne zu zahlen.
  • Kooperationen, die vielversprechend starten und im Streit enden, weil du wieder ausgenutzt wurdest.
  • Launches, bei denen du alles gibst und am Ende mit drei Anmeldungen dastehst, obwohl du 20 erwartet hast.

Jedes Mal dasselbe Gefühl: Wieder passiert. Wieder ich. Jedes Mal entsteht neue Wut, neuer Groll. Das Muster nährt sich selbst.

Das hört auf, wenn du vergibst.

Wo hältst du innerlich noch fest?

Das Problem ist: Die meisten glauben, sie hätten schon vergeben. Der Verstand sagt ja, aber der Körper, die Energie sagt nein. Da ist immer noch was.

Die Frage ist also: Wo hältst du innerlich noch fest, obwohl du längst weiter sein willst?

Ein paar Fragen, die dir die Wahrheit zeigen:

Vergebung gegenüber anderen:

  • Wenn du an diese Person denkst, die dich vor langem verletzt hat, zieht sich in dir etwas zusammen? Hitze? Druck? Enge?
  • Denkst du manchmal: Das war unfair? Das hätte nicht passieren dürfen?

Vergebung gegenüber dir selbst:

  • Gibt es Entscheidungen aus deiner Vergangenheit, für die du dich innerlich immer noch schämst?
  • Redest du hart mit dir, wenn etwas nicht klappt?
  • Sagst du dir Sätze wie: Das hätte ich doch merken müssen. Wie naiv konnte ich sein.
  • Kannst du wirklich stolz auf dich sein?

Vergebung gegenüber dem Business:

  • Denkst du manchmal an einen Launch, der gefloppt ist und fragst dich, ob alles anders wäre, hättest du es damals anders gemacht?
  • Spürst du Wut oder Frustration gegenüber deinem Business?
  • Vermeidest du gewisse Themen, weil damals niemand gebucht hat?

Wenn auch nur eine dieser Fragen dich getroffen hat, sitzt da etwas, das dein Business zurückhält.

RELEASE: Lass uns lösen, was dich zurückhält

Am 3., 4. und 5. März findet RELEASE statt. Die dreitägige Live-Transformation, um alte Geschichten zu klären, die dein Business blockieren. Damit du endlich erntest, was du die ganze Zeit schon säst.

Tag 1: Vergebung gegenüber anderen
Die Personen, die dich verletzt haben. Der Groll, den du immer noch mit dir trägst.

Tag 2: Vergebung gegenüber dir selbst
Was du dir selbst nicht vergibst. Die Entscheidungen, für die du dich immer noch schämst.

Tag 3: Vergebung gegenüber dem Business
Der gescheiterte Launch. Die schwierigen Kunden. Die Programme, die nicht funktioniert haben. Und der Umsatz, der endlich zu dem passt, was du reingibst.

Das ist Arbeit. Du gehst da selbst durch. Da kommen Tränen, da kommt Wut hoch. Aber es ist befreiend, weil es dann endlich raus ist.

3., 4. und 5. März | Jeweils 16 Uhr | Live über Zoom
Mit Aufzeichnung, falls du nicht live dabei sein kannst.

Investition:
Early-Bird bis 27. Februar: CHF 55.-
Danach: CHF 97.-

→ Jetzt anmelden und dabei sein

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